Wiesenter Gemeinderat besuchten Kickboxabteilung
Anlässlich des 70-jährigen Bestehens des Wiesent Sportvereins räumte Gemeinderätin Petra Ehm bei der letzen Sitzung den Vorschlag ein, sich mit den Gemeinderäten an verschiedenen Trainingseinheiter der umfangreichen Angebotspalette des Sportvereins zu beteiligen. Bürgermeister Rösch und sein Gremium befürworteten den Vorschlag kurzerhand und
entschlossen sich bei der Kickboxabteilung zu beginnen. Abteilungsleiterin, Birgit Kellner und Trainer Albert Kaiser konnten fünf Mitglieder darunter auch 2. Bürgermeister Hans Beiderbeck, der Gemeindeführung Wiesent
im vorabendlichen Kickboxtraining begrüßen. Leider ohne Bürgermeister Rösch, der sich im Urlaub befand. Mit insgesamt 27 Trainingsteilnehmern aller Alterklassen begann man mit lockerem Aufwärmen und anschließender Technik-Grundschule. Den ansonsten eher sitzend agierenden Gremiumsmitgliedern standen schnell die Schweißperlen auf der Stirn. Auch bei den doch ungewohnten Dehnübungen hielten sie mutig mit. Beiderbeck, selbst fungierender Skilehrer war vor Jahren schon im Kampfsport aktive. Kickboxen bezeichnete der 2. Bürgermeister als „sehr Interessante und schöne Sportart“. Auf die Frage wie ihm Kickboxen gefalle sagte der agile Beiderbeck: „Ich würde sofort ins Kickboxen einsteigen, wenn ich die Zeit dafür hätte!“ Mit lockeren Kicks und Faustangriffen auf Polster und Pratzen konnte jeder seine Schlagkraft
testen und vielleicht auch den Berufsstress abreagieren. Die abschließenden Selbstverteidigungsübungen, präzise und effektive demonstriert von Trainer Kaiser, rissen alle mit. Hier wollte keiner mehr in die Rolle des
Angreifers schlüpfen. Eduard Ebenbeck, Vater von zwei Töchtern war erstaunt über das hohe Interesse der Kinder und Jugendlichen. Ebenbeck hatte bis Dato keine Vorstellung unter der fassettenreichen Sportart. Die Art der Selbstverteidigung, ist besonders lernenswert. Ebenbeck zeigte sich offen gegenüber der Abteilung: „Meine Töchter dürfen jederzeit das Kickboxtraining besuchen“. Eine selbstbewusste Frau die sich mit dem Kickboxen identifiziert ist
Gemeinderatsmitglied, Petra Ehm. Die Vertreterin der Freien Wähler betreibt seit fünf Jahren mit Ehemann Rudolf und Sohn Timo die schnelle Kampfsportart die ursprünglich aus Amerika kommt mit großer Begeisterung. In der
Gemeinde vertritt die Taxiunternehmerin eine positive Meinung gegenüber dem Kickboxen und wirbt öffentlich für die Abteilung. Weiter beteiligten sich noch Herbert Hanwalter mit Sohn Niklas und Alfred Stadler am Training. In nur einer Trainingseinheit konnte Trainer Kaiser einen kleinen Einblick in die eigentliche Vielfalt des Kickboxsports gegeben. Die Abteilung betreibt Hauptsächlich die Disziplin „Semikontakt“ (Punktekämpfen). Herr Kaiser und Abteilungsleiterein Kellner bedankte sich für das Kommen und das aufgebrachte Engagement.