Kickboxsport und Karate der Superlative

Am vergangenen Wochenende fand der 3. Alpenpokal in Piding bei Bad Reichenhall im Kickboxen statt. Der erste Alpenpokal fand vor 23 Jahren, damals in der Bundeswehrturnhalle Bad Reichenhall statt. Wiederbelebt wurde diese Idee 2006 analog zu dem zehnjährigen Bestehen der Kampfsportschule Zanshin bei einer Benefiz-Gala zu Gunsten der Eishallenopfer. Einer langen und leidenschaftlichen Vorbereitung der KSS Zanshin ist es zu verdanken, das 30 Schulen mit 257 Starts mit internationaler Beteiligung dieses Event zum Leben erwecken ließen. Ganz aus Wien und sogar die Nationalmannschaft aus Liechtenstein ließen es sich nicht nehmen, bei diesem Turnier dabei zu sein. Die größte Truppe war die Mannschaft vom TV Mallersdorf bei Regensburg, die mit 16 Teilnehmern und 30 Starts sich dem Kampf stellte. Sogar Superstars wie die Gebrüder Weinold aus Innsbruck, bekannt aus Film und Fernsehen, waren mit ihren Schülern beim Alpen Pokal dabei. Ein Turnier das neue Maßstäbe setzt: Fünf Kampfflächen die mit Matten ausgelegt waren und ein Boxring für die Finalkämpfe, der mit Traversen und aufwendiger Lichttechnik bestückt war, erzeugten eine Kulisse wie es bei Profikämpfen nicht besser zu sehen ist. Dadurch entstand bei den Kämpfern als auch bei den Zuschauern eine besonders beeindruckende Atmosphäre. Nach Worten des Veranstalters sollen sich alle Finalisten wie Stars fühlen können. Auch für eine ausreichende Verpflegung wurde großer Wert gelegt. Der Alpen Pokal ist das erste Wertungsturnier zur Bayerischen Meisterschaft der BKO (Bayerische Kickbox Organisation e.V.)/ WKA (World Kickbox Association). Gleichzeitig ist dieses Turnier das erste Qualifikationsturnier der World Martial Arts Games, die heuer in Regensburg stattfinden. Pünktlich um 10.00 Uhr nach der Kampfrichterbesprechung, begann das Turnier. Mit fetziger Musik „wie will rock you“ von Queen, wurden die Teilnehmer zur Aufstellung aufgerufen. Das erste Kribbeln wurde bei den Teilnehmer dadurch erweckt. Showstimmung machte sich breit. Nach einer Einführungsrede des BKO e.V. Vertreters Dieter Bachhuber und der Begrüßung des Turnierleiters Peter Wetzelsperger, überreichte dieser das Wort an Freddy Kleinschwärzer, Präsident des National Martial Arts Games Committees, der die Qualifikation erklärte. Nach dem obligatorischen Abgrüßen wurde gleichzeitig auf allen Kampfflächen mit den Wettkämpfen begonnen. In den Kategorien Semikontakt-Kickboxen, Leichtkontakt-Kickboxen, den Formen, sowie in der Selbstverteidigung und im Bruchtest wurden die Klassen ausgekämpft. Erstklassige Kämpfe konnte man beobachten. Von schnellen explosionsartigen Schlagtechniken im Semikontakt und taktischem kahlkühl verbunden mit rasanten Kombinationen im Leichtkontakt, war alles geboten. Perfektion und teilweise akrobatisch Demonstrationen bei den Formenwettbewerben konnte man ebenso beobachten wie die Gefährlichkeit der Selbstverteidigung. Konzentration und im wahrsten Sinne des Wortes Durchsetzungsvermögen waren bei den Bruchtestbewerben gefordert. Mit sechs durchgeschlagenen Brettern konnte Walter Krieg aus Penzberg an diesem Tage die höchste Anzahl erreichen. Jedoch in der Gesamtwertung musste er sich mit dem zweiten Platz hinter Nick Kränsel begnügen. Von der KSS Zanshin beteiligten sich drei Teilnehmer. Allesamt in der Kategorie der Formen. Der Rest war mit dem reibungslosen Ablauf des Turniers beschäftigt. Elena Wetzelsperger (8 Jahre) ging bei den Kindern als erstes an den Start. Als nächstes kam Mirjam Bauer bei den Jugendlichen und später ihr Bruder Paul Bauer bei den Erwachsenen an die Reihe. Alle drei holten sich den zweiten Platz und waren sichtlich mit ihrer Leistung zufrieden. An dieser Stelle möchte sich das KSS Zanshin Team Bad Reichenhall an alle Helfer, Teilnehmer und Sponsoren bedanken. Näheres auch unter www.alpenpokal.net oder www.kss-zanshin.de

Kampfsportschule Zanshin Bad Reichenhall
Peter Wetzelsperger

Alpenpokal in Piding ein Riesenerfolg