OBERTRAUBLING. Bei Konflikten die Verhältnismäßigkeit bewahren. Dieser und noch viele weitere psychische und physische Grundlagen standen für sieben Schwarzgurtanwärter im Kickboxsport im Vordergrund.

Im Kraftraum des Kickboxvereins Top-Ten e.V. Obertraubling absolvierten Sportler aus fünf bayerischen Vereinen die Prüfung zum Meistergrad (1. Dan).
Verantwortlich für die Abnahme der Meisterstufe nach den Regeln der Bayerischen Kickbox Organisation e.V. (BKO) und WKA, war Prüfungsleiter und 1. Präsident Albert Kaiser.
Die Prüfung erstreckte sich über sechs Stunden, wobei alle Prüflinge eine gute körperliche Verfassung aufweisen mussten. Geprüft wurden unter anderem die verschiedenen Kickboxtechniken beziehungsweise die Selbstverteidigungstechniken gegen einen oder mehrere bewaffnete oder unbewaffnete Gegner. Im Rahmen des freien Kampfes galt es ferner, Semikontakt und Leichtkontakt Kickboxen gegen einen oder mehrere Gegner zu zeigen. Bewähren mussten sich die Sportler zudem bei der richtigen Funktionsgymnastik und Rückenschule mit korrektem Trainingsaufbau. Als

Nachweis mussten unter anderen zwei Teilnahmen an Erste Hilfe Kursen sowie zwei Kampfrichterlehrgängen und drei offizielle Turnierteilnahmen vorgelegt werden. In der Theorie waren Kenntnisse des Notwehrgesetzes eine zusätzliche Anforderung. Schriftlich wurden die Allgemeinkenntnisse über den Kickboxverband und den Kickboxsport gefragt.
Alle Teilnehmer bestanden die Kraftraubende Prüfung. Peter Wetzelsperger vom Zanshin Bad Reichenhall legte bereits die Prüfung zum 2. Dan ab und schnitt zudem eindeutig mit 5,6 Punkten als Prüfungsbester ab.

Die weiteren Teilnehmer:
Kiener Heidi und Sabine (Neunburg v. Wald), Hegglin Oliver (Augsburg), Erber Christian (Bad Reichenhall), Hensen Alexander (Tirschenreuth), Hacunda Jan (Cham)

Weitere Prüfer: Christine Pielmeier und Bernhard Weigert.

Albert Kaiser gratulierte nach der Prüfung allen Teilnehmern und übergab das Zertifikat.

Pressewart
Christine Pielmeier

Schwarzgurtprüfung
am 18.12.2005 in Obertraubling