Deutsche Meisterschaft der WKA nach Bayern geholt!

Am 17.04.2004 fand in Burglengenfeld die deutsche Meisterschaft der WKA im Poinfighting, Leichtkontakt, Formen und zum ersten mal im Knock-Down-Karate statt. Trotz der Osterferien in Bayern setzte sich der Trend von gut besuchten WKA-Turnieren in Deutschland mit über 500 Starts fort.
Der ATSV Kallmünz hieß als Ausrichter vertreten durch Robert Huber und Thomas Schwarz alle Teilnehmer herzlich willkommen. Nach Grußworten des BSO-Präsidenten Albert Kaiser und der offiziellen Begrüßung durch Klaus Nonnemacher (WKA-Präsident Germany, WKA Vize-Weltpräsident) fanden auf sieben Kampfflächen parallel die Kämpfe um Plazierungen statt. Der ATSV Kallmünz hatte durch gute organisatorische Vorarbeit die Grundsteine für einen reibungslosen Turnierablauf gelegt. Dank dem Mattensponsor Sportimex konnten sieben mit Kampfmatten ausgestattete Kampfflächen geboten werden, wobei die Formen-Kampffläche mit Rücksichtnahme auf die Freestyle-Formenläufer 8x10 mtr maß.
Da das Turnier für die Weltmeisterschaft der WKA (derzeit nachweislich größter und ältester Kickboxverband der Welt) im September 04 in Basel (Schweiz) als B-Wertung (das höchste deutsche Ranglistenturnier in der Saison 03/04) galt, waren zahlreiche bekannte Gesichter zu sehen und ein Großteil des deutschen Nationalteams am Start. Laut WKA-Pointfighting Bundestrainer Robert Ulbrich bewegten sich die Semikontakt-Kämpfe auf einem hohen Niveau und er zeigte sich für die kommende WM zuversichtlich. Besonders bei den Herren waren durchgehend hart umkämpfte und hochwertige Kämpfe zu sehen. Der Leichtkontakt-Bundestrainer Harald Rögner hatte auch alle Hände voll zu tun. Da der Leichtkontakt nicht nur in der WKA, sondern auch in der BSO immer beliebter wird, sowohl im Erwachsenen- als auch im Kinderbereich, sind sehr gut besetzte Klassen keine Seltenheit. Der Neuling der Disziplinen, das Knock-Down-Karate, wartete zwar nicht mit einem breiten, aber sehr elitären Starterfeld auf und erfreute sich vieler neugieriger Zuschauer. Durch die Vielseitigkeit des Knock-Down-Karates (Vollkontakt-Tritte und –Fausttechniken, Lowkicks und Wurftechniken) ist Spannung und Abwechslung vorprogrammiert. Besonders in Großstädten wie Berlin herrscht hier steigende Beliebtheit. Da das Turnier ohne größere Zwischenfälle und Verletzungen ablief und stets sieben Kampfflächen in Betrieb waren, war ein zügiger Turnierablauf garantiert und auch die letzten Starter befanden sich spätestens um 19.30 Uhr auf der Heimreise.
Unsere Bayerischen Sportler schnitten hervorragend ab und konnten teilweise sogar die Plätze 1 – 3 in einer Gewichtsklasse belegen.

Weitere Fotos: www.tungeheuer.de
Ergebnisse: www.kickboxing.de

Bericht
Huber Robert

Deutsche Meisterschaft
in Burglengenfeld am 17.04.2004

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

Begrüssung durch die Offiziellen: BKO Prsäident Albert Kaiser, Veranstalter Robert Huber & WKA Präsident Deutschland Klaus Nonnemacher (v.l.) Plakat zur Deutschen Meisterschaft Robert Huber platziert einen Sprungkick: Finale Allcategory
Klaus Nonnemacher: WKA Präsident Deuschland & WKA Vize Weltpräsident SK -45 kg: Eine reine BKO Domäne. 1. Stefan Spannfellner, 2. Sebastian Reusch, 3. Martin Bronold LK Szene bei den Herren
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